KILA 2018

wir sind bereit

Schon fast ist alles gepackt. Wir starten bald und reisen nach DAISY TOWN.

07. Juli - Anreise Küche, Material und Gepäck

9 Uhr: Alles Material liegt im Kirchgemeindehaus bereit und wir machen uns daran dies in den Bus und den Anhänger zu verladen. Im Verlauf vom Morgen wird auch alles Gepäck von den Kindern und den Leitern vorbei gebracht und im Anhänger verstaut. - So jetzt ist alles bereit!

13 Uhr: Wir machen uns mit dem Gefährt auf den Weg Richtung Dasy Town, wo wir unser Lager aufschalgen wollen. Bis zwei Kurven nach Chur geht alles gut. Und dann .....   ja dann verabschiedet sich plötzlich die Kupplung und wir bleiben mitten in einer engen Kurve stehen und kommen nicht mehr weiter.
Und trotzdem passt alles. In dem Moment wo wir stehen bleiben, kommt uns ein Streifenwagen mit zwei Polizisten entgegen, die uns helfen - sensationell. Danke liebe Polizei - unser Freund und Helfer. Auch der Pannendienst lässt nach dem Anruf nicht lage auf sich warten und hilft uns aus der missslichen Lage. Und so kommen wir - Personen, Anhänger und Ladung aus dem Bus - wohlbehalten beim Lagerhaus an.

08. Juli - Wilkommen in Dasy Town


Jipppiie - auf nach Daisy Town! Mit grosser Vorfreude und Aufregung machen wir uns auf die weite Reise gen Westen. Glücklicherweise treffen wir am Bahnhof den Cowboy "Texas Jim", der uns mit nach Daisy Town nimmt und uns das Leben im Wilden Westen etwas erklären wird. Die Reise verläuft ruhig und entspannt - ausser für Texas Jim, der bei seinem letzten Besuch in Daisy Town leider sein Pferd beim Pokern verloren hat und nun seinen Sattel schleppen muss...

Endlich sind wir da! Glücklicherweise führt uns Texas Jim direkt zu einem Hotel mit Saloon. Der Saloonbesitzer Bill findet noch genügend freie Zimmer und wir quartieren uns ein. Am Nachmittag machen wir Bekanntschaft mit allerlei stadtbekannten Persönlichkeiten und verdienen uns einige Dollars mit verschiedenen Hilfsarbeiten. Plötzlich taucht ein düster aussehender Hotelgast auf und verlangt ein Zimmer mit Blick zur Bank... Wir bleiben aufmerksam!

09. Juli - Roldrausch

Wir wollen unser Glück beim Goldschürfen versuchen und gehen zum Heidsee. Dort nehmen wir aber erst ein COOLES Bad.
Nach der gelungenen Abkühlung machen wir uns auf, endlich das lang ersehnte Gold ans Tageslicht zu bringen. Einzig ein tollpatschiger Bandit versucht uns am Erfolg zu hindern. Vergebens. Mit prall gefüllten Taschen voller Goldnuggets machen wir uns auf den Weg zurück zum Saloon, um uns wieder zu stärken. Dort angelangt bringen wir aber zuerst all das Gold auf die Bank, wo es hoffentlich sicher sein sollte vor all dem Gesindel in der Stadt. Vor allem vor dem verdächtigen Typen, der gestern ein Zimmer mit Blick zur Bank genommen hat. Am Abend vertiefen wir dann unser Wissen über die Handwerkskunst des Wilden Westens in verschiedenen Workshops.

10. Juli - Bankraub

Erinnert ihr euch an den düster aussehenden Hotelgast vom Sonntag? Glücklicherweise blieben die Leiter am Abend lange wach und konnten kurz vor 1 Uhr nachts beobachten, wie der Mann mit Hut und Mantel sich sehr verdächtig aus dem Haus schlich... was hat der vor? Sofort wurden die Kinder geweckt und die Verfolgung aufgenommen. Da sprengt dieser Ganove tatsächlich mitten in der Nacht den Tresor der Bank und haut mit unseren sauer verdienten Dollars ab!

10. Juli - "Dangerous Dan"

Die vergangene Nacht war sehr aufschlussreich. Mit den gefundenen Hinweisen war ziemlich schnell klar, wohin wir den Ganoven verfolgen müssen. Im Auftrag vom Sheriff machten wir uns auf den Weg nach Lantsch. Dort ging die Verfolgung bei Tageslicht los. Die Wanderung war voll von steilen Wegen, vielen Pausen, spannenden Momenten und grossem Durchhaltewillen der Kinder. Schlussendlich waren wir erfolgreich, «Dangerous Dan» ist gefasst!

Nachdem wir den Gauner endlich unserem Sheriff Bob übergeben haben, freuen wir uns auf einen gemütlichen Abend. Singen und ein kleines Theater am Lagerfeuer stehen auf dem Programm. Wir tauchen einmal mehr in die Geschichte von Josua ein und erleben, wie er mit dem ganzen Volk Israel und Gottes Hilfe den Jordan überquert. Nach einem kleinen Bettmümpfeli am Lagerfeuer geht’s in die wohlverdiente Nachtruhe.

11. Juli - "Mad Marius"

Wir haben schon viel in der Stadt gesehen und fragen den Saloonbesitzer Bill, ob er uns etwas empfeheln könnte, was wir noch nicht geshen haben. Er studiert und meint dann: "Unten am See lebt ein Trapper". So machen wir uns auf und wollen ihn besuchen gehen. Der Trapper, er nennt sich 'Triptrap' lebt abgeschieden in der Natur. Er erzählt uns ein wenig aus seinem Alltag und wir lernen ein paar seiner häufigsten Arbeiten kennen, mit denen er sich die Zeit vertreibt. Fischen, Stecken schnitzen, Fährtenlesen und Steinschleuder bauen. Triptrap kocht auf dem offenen Feuer einen feinen Eintopf und lädt uns zum Essen ein.

Auf dem Nachhauseweg finden wir ein das Wanted-Plakat des gesuchten "Mad Marius", wir nehemen es mit, in der Hoffnung ihn zu finden und somit das Kopfgeld zu erhalten. Und tatsächlich. Wir sehen ihn und schaffen es auch, ihn fest zu nehmen. Mit allen Kräften bringen wir "Mad Marius" zum Sheriff, nehmen ihm einen Teil einer Schatzkarte ab und kassieren das Kopfgeld. Er erwähnt uns gegenüber, dass sie damals die Schatzkarte in der Bande aufgeteilt haben und dass der Schatz sehr wertvoll sei. Beim Sheriff im Büro entdecken wir die Fahndungsbilder der vier andern aus der Bande und auch noch weiterer Ganoven, die gesucht werden. Wir beschliessen, mit dem Ziel an die ganze Schatzkarte zu kommen, uns auf die Jagd nach diesen Ganoven zu machen. Und malen uns schon aus, was wohl im Schatz drin sein könnte. - Nach der langen Jagd und vielen Anstrengungen schaffen wir es, die Schatzkarte zusammenzusetzen. Voller Erwartungen öffnen wir ihn und finden darin jede Menge Gold.

12. Juli - Fat Jimmy's Rodeo

Nachdem wir morgens erfolgreich unsere Fähigkeiten als Cowboys und Cowgirls unter Beweis gestellt haben, wurden wir mit Tickets für "Fat Jimmy's Rodeo"  belohnt. Ob beim klassischen Hufeisenwerfen, Planwagen fahren, Gold schürfen oder Eisenbahn bauen: Für jeden hatte Jimmy etwas zu bieten. Nach spektakulären Duellen der besten und gefährlichsten Revolverhelden der Prärie kam sogar noch der Rodeo-Fotograf auf den Platz.
Abends besuchte uns Josua mit einer spannenden Geschichte. Gemeinsam erlebten wir als Volk Israel die Einnahme der Stadt Jericho. Zum Glück ist unser Lagerhaus stehen geblieben.

13. Juli - Abschlussfest

Heute startete unser Tag mit einer weiteren Geschichte von Josua. Wir erfuhren, wie Gott uns unsere Sünden vergibt und verbrannten sie im Feuer.

Nach dem Mittagessen mussten wir bereits wieder die Koffer packen. Die Kinder genossen danach einen freien Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein, die Leiter ihre Ruhe bei begeisterten Fussballspielern, Bändeli-Knüpfern und Hufeisen-Werfern

Beim Abschlussfest wurden wir von der Küche mit Spare-Ribs und Kartoffeln verwöhnt. Nach einer Tanzeinlage, einer waschechten Saloon-Schlägerei und Versöhnungs-Wetttrinken trafen wir den Indianer "Weisse Feder", von dem alle Kinder ein Dollar-Herz geschenkt bekamen.